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30.01.2019, 10:43 Uhr | Schüürmann
Mädchen und Technik
Frauen in technischen Berufen sind rar. Wir möchten fünf junge „Technikerinnen“ aus dem kommenden Abiturjahrgang vorstellen.  Mira Hermle, Helen Gaberle, Nadine Geiger, Maite Martens und Sonja Gronmayer berichten aus ihrem Schulalltag. Trotz der Überzahl an männlichen Mitschülern haben sie sich für das Technische Gymnasium Rottweil entschieden. Vielleicht finden andere Mädchen Gefallen an dem Gedanken, sich mit Technik und Mechatronik zu beschäftigen.
Warum haben Sie sich für das TG in Rottweil entschieden?

MIRA: Ich wollte etwas Neues kennenlernen, neue Leute, ein neues Umfeld. Außerdem interessiere ich mich sehr für Technik.
HELEN: Da meine Schwester schon auf das TG gegangen ist.
NADINE: Das TG hat mich am meisten angesprochen.
MAITE: Nach meinem Realschulabschluss wollte ich noch zusätzlich ein Abitur machen. Dafür habe ich mir das TG ausgesucht, weil ich keine Ahnung von Technik hatte und das TG Rottweil einen guten Ruf hat und gut ausgestattet ist.
SONJA: Da es die „technische Richtung“ ist und nahe an meinem Wohnort liegt und ich nach der Realschule keinen Ausbildungsplatz bekam.

Wie waren / sind  Ihre Erfahrungen am TG?

MIRA: Mega gut. Ich mag meine Mitschüler, komme mit den meisten Lehrern richtig gut zurecht und mein Profil Mechatronik macht mir so unglaublich viel Spaß!
HELEN. Die meisten Lehrer sind gut drauf und man kann auch Späße mit ihnen machen. Die Donaufahrt war gut.
NADINE: Die meisten Lehrer sind nett und kennen sich in ihrem Gebiet gut aus.
MAITE: Obwohl ich keine Ahnung von Technik hatte, kam ich im Unterricht immer gut mit und wenn man etwas nicht sofort verstanden hat, haben die Lehrer und Mitschüler einem geholfen, bis man es verstanden hat.
SONJA: Sehr positiv, die Lehrer sind netter und schülernäher als auf meiner alten Schule. Das Lernen macht mehr Spaß.

Meinen Sie, dass der Entschluss auf´s TG zu gehen Ihren weiteren beruflichen Werdegang beeinflusst hat?

MIRA: Auf jeden Fall, als ich herkam, wusste ich nicht einmal genau, was Mechatronik ist und hier habe ich es kennen und lieben gelernt und möchte das auf jeden Fall später im Beruf weitermachen.
HELEN: Ich glaube nicht, das haben bei mir viele weitere Faktoren beeinflusst.
NADINE: Ja, das Profilfach Mechatronik macht mir Spaß und ich werde Mechatronik studieren. MAITE: Ja, weil ich eigentlich vorhatte, in meinem späteren Beruf etwas mit Kunst zu machen. Durch die technischen Kenntnisse, die ich mir am TG aneignen konnte und das Interesse an der Technik, habe ich mich nun entschieden, Maschinenbau zu studieren.
SONJA: Ja, sehr. Ich wollte davor auch etwas in die technische Richtung machen, das TG hat mich in diesem Beschluss bestärkt.

Das TG ist ja eher als „jungs-lastig“ bekannt. Wie ist das bei Ihnen?

MIRA: Mit dieser Einstellung bin ich aufs TG gegangen, hatte aber kein Problem damit, da ich mit Jungs sehr gut klarkomme. Trotzdem bin ich sehr überrascht und froh über die Zusammensetzung der Klasse.
HELEN/NADINIE: Es sind neun Jungs und fünf Mädchen in der Klasse
MAITE: Ich persönlich finde, dass jedes Mädchen und jeder Junge das Zeug dazu hat, ein gutes Abitur am TG zu schreiben, wenn das Interesse vorhanden ist, etwas Neues zu lernen.
SONJA: Es sind relativ viele Mädchen aber die Jungs sind auch sehr offen und teamorientiert, was durch die Donaufahrt verstärkt wurde.

Haben Sie etwas schlecht in Erinnerung?

MIRA: Die Stundenverteilung der Sprachen.
NADINE: Die Aula und der Aufenthaltsraum wurde während meiner ganzen Zeit am TG umgebaut.
MAITE: Die Stundenverteilung der Fächer war nicht immer gut.
SONJA: In ein bis zwei Fächern konnte man durch ungünstige Lehrer weniger lernen, musste sich daher mehr selber beibringen – aber wegen des guten Klassenzusammenhalts gelang auch dies.

Gibt es eine Erfahrung am TG, die Sie gern in Erinnerung behalten möchten?

MIRA: Auf jeden Fall die Donaufahrt, ganz klar! Und meinen Klassenlehrer, denn für mich ist er ein richtiger Klassenpapa und mega cool und hilfsbereit.
HELEN: Die Freundschaften, die geschlossen wurden. Es gibt am TG so viele verschiedene Menschen aber durch die drei Jahre gemeinsame Zeit entstehen sehr gute Freundschaften.
NADINE: Die Donaufahrt ist eine tolle Erinnerung.
MAITE: Auf dem TG hat man Freundschaften fürs Leben gefunden. Auch die unterhaltsamen Stunden mit vielen Witzen und viel lachen wird mir in Erinnerung bleiben. Zudem hat man auf der Donaufahrt erfahren dürfen, was wahrer Zusammenhalt bewirken kann. 
SONJA: Neben der Donaufahrt die ganzen Momente, in denen wir zusammen gelacht (auch über und mit Lehrern) haben.

Und zu Ihrer Zukunft. Haben Sie schon genauere berufliche Vorstellungen?

MIRA: Ich möchte auf jeden Fall Maschinenbau und Mechatronik weitermachen, jedoch ist noch nicht ganz klar, wie. Aber das Studium plus finde ich eigentlich eine ganz gute Variante.
HELEN: Ich werde nicht weiter in der Fachrichtung Mechatronik bleiben. Ich habe jetzt einen Studienplatz für Game-art und 3D Animation.
NADINE: Ja, ein Duales Studium als Mechatronikerin.
MAITE: Nach dem Abitur fange ich im Oktober 2019 ein Duales Studium „Maschinenbau-Kunststofftechnik“ an.
SONJA: Entweder in die Richtung Maschinenbau studieren oder etwas mehr handwerkliches, wie beispielsweise eine Ausbildung zur Goldschmiedin.

aktualisiert 12.02.2019, 15:35 Uhr

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